Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

Zuckerbrot und Peitsche

Eine Einführung in BDSM

SAFE | SANE | CONSENSUAL

 

20. Juli 2017, 19 Uhr c.t.

Treffpunkt: SchwuR, C1-180 (AStA Galerie)

 

Anmeldung: schwur@schwur.net

 

 

Vortrag und Buchpräsentation | Selbsthass & Emanzipation

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16.11.2016 // 19 Uhr
Universität Bielefeld, UHG – Hörsaal 9

Nicht nur Heterosexuelle betonen möglichst häufig,wie tolerant und liberal die Gesellschaft doch mittlerweile geworden sei – gerade in Bezug auf Schwule, Lesben und Transmenschen.

Auch Schwulen, Lesben und Transmenschen ist die Normalität ein großes Anliegen, zu der es zu gehören scheint, dass alles, so wie es ist, in bester Ordnung
sei.

Feindseligkeit aber ist immer noch vorhanden. Am deutlichsten spürbar im Coming-out, das auch heute für die meisten ein Problem darstellt. So weit kann es
also nicht her sein mit der Normalität der Anderen. Und doch wird in zahlreichen Aufklärungsversuchen ein Schwerpunkt auf den Abbau von Vorurteilen
gelegt. Das kommt häufig einer Unterwerfungsgeste gleich – und allzu oft wird der Hass vergessen, der ja das eigentliche Problem ist. Anderssein wird abgewertet, was sich nicht zuletzt auf die Anderen und ihren Umgang mit sich selbst auswirkt.

Patsy l’Amour laLove präsentiert im Vortrag ihren Sammelband „Selbsthass & Emanzipation“ (Querverlag) und geht der Frage nach, was Emanzipation im heterosexuellen Wahnsinn bedeuten kann.

Patsy l‘Amour laLove, Polit-Tunte, Dissertation zur Schwulen­bewegung der 1970er Jahre, Organisatorin wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen wie Polymorphia – die Terror­TuntenNacht, arbeitet im Archiv & Kuratorium des Schwulen Museums* und als Referent des LGBTI-Referats an der HU Berlin.

The Pleasures of BDSM | Praxisvortrag

BDSM Freitag

mittwochsFilm im März

Während der vorlesungsfreien Zeit im März entfällt der mittwochsFilm. Es geht dan weiter am 6. April.

Exkursion nach Berlin fällt aus!

Soldatenfreundschaft200Die im Semesterprogrogramm für den 28. November angekündigte Exkursion zur Ausstellung „Homosexualität_en“ in Berlin entfällt.

Das LWL-Museum in Münster hat angekündigt, sowohl den im Deutschen Historischen Museum als auch den im Schwulen Museum gezeigten Teil der Ausstellung ab Mai 2016 zu präsentieren.

Wir planen eine Fahrt nach Berlin für das Sommersemester; wie wir finden, die deutlich schönere Zeit für einen Besuch der Stadt.

Autorenlesung | Wir Propagandisten

Dienstag, 17.11.2015, 20 h, Stadtbibliothek, Literatur-Café, Neumarkt 1, Bielefeld – Es liest Gabriel Wolkenfeld
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Jekaterinburg, benannt nach Katharina der Ersten, liegt zu Füßen des Ural am östlichen Rand Europas. Dorthin reist im Jahr 2013 ein junger deutscher Slawist, um russische Studenten in deutscher Sprache und Kultur zu unterrichten. Über soziale Netzwerke hat er im Vorfeld bereits einige Bekanntschaften geschlossen, und so holen ihn vier junge Männer vom Flughafen ab. In einer Welt, die auf kafkaeske Weise im 19. Jhdt. steckengeblieben zu sein scheint, ist der deutsche Gast eine echte Attraktion, doch jeder fragt ihn: Warum, um Gottes willen, kommst du freiwillig nach Russland? Erst recht als Schwuler – zu einer Zeit, als die Duma „homosexuelle Propaganda“ per Gesetz verbieten will?

„Wir Propagandisten“ erzählt, was dem deutschen Gast im Laufe eines Jahres in Russland widerfährt: Wolkenfeld fängt mit seinem sehr individuellen Tonfall die Atmosphäre und den Geruch einer Welt ein, die dem deutschen Leser weiter entfernt scheint als die 5000 Kilometer Luftlinie auf der Landkarte. Während seines Aufenthalts ist er ständig von einer Clique von Freunden umgeben, jungen Studenten, die noch bei ihren Eltern wohnen und nicht im Traum darauf kämen, sich öffentlich als schwul zu erkennen zu geben. Ihr Treffpunkt ist die Küche des deutschen Lehrers, wo Pelmeni köcheln und Wodka getrunken wird, oder sogenannte „Themenklubs“:

„Wir fahren in einen dunklen Hinterhof hinein. Weder Lichter noch Menschen, nicht einmal der Schatten einer Katze huscht vorüber. Hier, fragt der Fahrer verunsichert. Und Mitja drückt ihm einen Schein in die Hand. Wir laufen kahle Wände entlang, biegen, an den Toiletten vorbei, um die Ecke und betreten einen Raum, der eher einem Speicher als einer Bar ähnelt, grau und geräumig. Full house, staune ich. Die mit Samt bezogenen Galerien seitlich der Tanzfläche sind bis auf den letzten Platz besetzt.“

Gabriel Wolkenfeld wurde 1985 in Berlin geboren. Während und nach seinem Studium der Germanistik, Literaturwissenschaft und der russischen Sprache lebte er jeweils für etwa ein Jahr in Estland, Russland und der Ukraine. „Wir Propagandisten“ ist sein erster Roman.

Party | SODOM RISES

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mittwochsFilm im November | Boulevard

Boulevard, USA 2014, 88 Min., Regie: Dito Montiel, mit Robin Williams, Roberto Aguire, Bob Odenkirk, Kathy Baker, Giles Matthey, Eleonore Hendricks, J. Karen Thomas, Landon Marshall

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Mittwoch, 04.11.2015, 20 h
Filmhaus Bielefeld, August-Bebel-Str. 94
StadtBahn Rathaus, August-Schroeder-Str.
Eintritt: 5,00 €

Der letzte große dramatische Film mit OSCAR-Preisträger Robin Williams in der Hauptrolle.

In dem emotional aufwühlenden Film spielt Robin Williams den 60-jährigen Bankangestellten Nolan Mack, der sich in seinem beschaulichen Leben gefangen fühlt. Als er eines Nachts einen jungen Mann kennenlernt, muss er schockiert feststellen, dass seine Gefühle für ihn nicht nur rein väterlicher Natur sind…

Der preisgekrönte Regisseur Dito Montiel (Kids – In Den Straßen New Yorks, Empire State, Fighting) führt uns einmal mehr in eine Welt, in der die Protagonisten trotz aller urbanen Tristesse Hoffnung schöpfen dürfen. Großes Kino!

Schwule Vollversammlung

Wir laden ein zur Schwulen VV am Mittwoch, den 02.09., 15 h
im SchwuR. Raum C1-180 (AStA-Galerie)

Tagesordnung:

Wahl von Referenten
Resumée Schwule Filmtage 2015
Projekt Schwule Filmtage | mittwochsFilm
Filmreihe Richard (Gay Classics)
weitere Projekte für das WS 2015/16 (Lesung in Zusammenarbeit mit dem Literaturcafé und dem Mnnderschwarm Verlag, Hamburg, Sodom-Party im Oktober, Fahrt zur Ausstellung zur Geschichte der Schwukenbewegung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, Zusammenarbeit mit der FH

Homosexualität und Asyl – Vortrag von Barbara Wessel

Mittwoch, 13. Mai 2015, 20 h, Fachhochschule Bielefeld, Kurt-Schumacher-Str. 6, Gebäude D, Raum 207 D

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Das Lesben- und das Schwulenreferat im AStA der Fachhochschule Bielefeld, sowie das Autonome Schwulenreferat der Universität Bielefeld laden zudem folgenden Vortrag ein:

Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sind inzwischen als Anknüpfungsmerkmale für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft im Asylrecht anerkannt.
Aufgrund richtungsweisender Entscheidungen des europäischen Gerichtshofs (EuGH) im November 2013 zur Verfolgung homosexueller Männer hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das in Deutschland mit der Entscheidung über die Asylanträge von Geflüchteten beauftragt ist seine diesbezüglichen Dienstanweisungen geändert.
In der Veranstaltung soll es nach einer kurzen rechtlichen Einordnung der Urteile des EuGH um deren Einfluss auf die Entscheidungs-Praxis des Bundesamtes gehen. Der Schwerpunkt soll aber auf den praktischen Erfahrungen und Schwierigkeiten liegen wenn es darum geht, dass Flüchtlinge ihre sexuelle Orientierung oder ihre geschlechtsidentität als Verfolgungsgrund geltend machen.