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Trauer um Gerd Brinker

Am Mittwoch den 10. September 2008 ist Gerd Brinker in Berlin an den Folgen von AIDS verstorben.
Gerd hat die AIDS-Hilfe Bielefeld mit aufgebaut. Er war in den turbulenten Anfangszeiten des Vereins
ehrenamtlich aktiv und von 1987 bis 1989 als erste hauptamtliche Verwaltungskraft im Verein beschäftigt. Auch nach seinem Umzug nach Berlin im Jahr 1989 blieb er der Bielefelder AIDS-Hilfe freundschaftlich verbunden und Vereinsmitglied. Viele Jahre hat er die Gäste des AIDS-Hilfe Festes und der Herzenslust-Partys mit seinem Musik-Mix verwöhnt. Noch im August hat er 2 CDs mit Musik für den Wagen der AIDS-Hilfe auf der Bielefelder CSD-Parade aufgenommen.

Wir trauern um einen guten Freund.

Gerds Trauerfeier findet am Donnerstag, den 9. Oktober um 11.00 h im Haus der Begegnung in Charlottenburg, Fürstenbrunner Weg 10-12 (S Westend) statt. Abends findet in der Boston Lounge des SchwuZ, Mehringdamm 61 (U Mehringdamm), eine Party statt, wie Gerd es sich gewünscht hat.

Am Freitag, den 10. Oktober wird seine Urne um 14.00 h auf dem Matthäusfriedhof (Schöneberg) (S Großgörschenstr., U Yorckstr.) beigesetzt.

CSD–Nachbereitungstreffen, 25. 08.2008

TeilnehmerInnen: Friederike (FraZe), Michael (Café Farbenfroh) Thomas (Völklinger Kreis), Nina, Olga und Anna (Queers and Guitar), Peter (AIDS-Hilfe)

1. Michael stellt das Café Farbenfroh – ein neues Angebot für junge Lesben und Schwule im Jugendzentrum Kamp vor. Das Café wird montags stattfinden und aller Voraussicht nach im September eröffnen.

2. Bilanz des CSD 2008

Was war schlecht?

  • Der verspätete Start der Parade aufgrund des Fußballspiels führte zu einigen Schwierigkeiten. So verzögerte sich der Start des Straßenfestes und des Kulturprogramms um eine Stunde. Das wiederum setzte die Talkshow mit den PolitikerInnen unter Zeitdruck und sorgte für Unfrieden bei den Bands sowie den Fans von Steffi List.
  • Die Betreuung der Bands mit Getränken und Essen war unzureichend.
  • Es gab eine Reihe von organisatorischen Schwierigkeiten, die vorher nicht bedacht wurden. So fehlte auf Platz vor der Altstädter Nikolaikirche ein Mikro oder ein Megafon, um eine Ansage an die ParadeteilnehmerInnen zu machen. / Der Einzug der Parade / der Wagen auf dem Siegfriedplatz verlief chaotisch. / Weil die Lesbenitas die Bühne brauchten, konnten die Bands nicht aufbauen. / Es fehlten ausreichend Mülleimer / Es gab zu wenig Toiletten, bzw. die Toiletten im Kiosk waren vielen unbekannt. Nächstes Mal sollen die Toiletten des „Kochs“ mit einbezogen werden.
  • Bei der Werbung gab es Kommunikationsprobleme mit Sebastian, so dass die Plakate und Handzettel erst recht spät fertig wurden und verteilt werden konnten. Auf den Plakaten fehlte das viSdP.
  • Die kommerzielle Szene fehlte bis auf das Underground, das den Bierstand betrieb, gänzlich.
  • Die Beantragung der Genehmigungen verlief chaotisch. Das lag zum einen an der Neuorganisation in den zuständigen Ämtern, zum anderen aber auch daran, dass, nachdem es Schwierigkeiten gab, zu viele aus dem Netzwerk versuchten, die Probleme zu lösen.
  • Die unterschiedliche Eintrittspreise auf den beiden CSD-Partys sind problematisch und die Finanzierung des CSD nur über die Party im Forum ebenfalls. Zukünftig soll der gleiche Preis genommen werden und beide Partys an der Finanzierung des CSD beteiligt werden.
  • Es gab zu wenig Essensstände und der Parlando-Essensstand war vielen zu teuer.

Was war gut?

  • Die Parade war gut besucht (800 – 1000 TeilnehmerInnen): Die Wagen waren interessant und abwechslungsreich gestaltet und politische Botschaften präsent.
  • Das Straßenfest war ebenfalls sehr gut besucht (insgesamt rund 2000 – 3000 BesucherInnen). Die Infostände stießen auf Interesse. Es gab 3 neue Stände. Das Kulturprogramm wurde insgesamt positiv aufgenommen, insbesondere Steffi List.
  • Die Berichterstattung in der Presse (NW, WB, Dirket und Exit) war hervorragend. Radio Bielefeld berichtete ebenfalls gut und ausführlich – nur der WDR ignorierte den CSD.
  • Der Shuttle zwischen den Partys funktionierte gut und stieß auf positive Resonanz.
  • Beide Partys waren gut besucht und die Gäste bester Stimmung.
  • Die Zusammenarbeit in der Vorbereitungsgruppe funktionierte gut. Dank an alle AktivistInnen an dieser Stelle.
  • Die Moderation Straßenfests und der Auftritt von Herzenslust als Geschas begeisterten.
  • Stimmung und Resonanz der meisten BesucherInnen der Parade, des Straßenfests und der Partys war so gut wie nie – aber KritikerInnen gibt es natürlich immer.
  • Der CSD hat sich über die Forums-Party finanziell getragen. Es sind noch nicht alle Rechnungen eingegangen. Wahrscheinlich wird es einen Überschuss in Höhe von 2000,- bis 2500,- € geben.
  • Die Idee, feiern und Politik miteinander zu verknüpfen, wurde gut in die Tat umgesetzt.

Sowohl als auch?

  • Talkshow und Quiz mit den PolitikerInnen verlief etwas zäh – was aber vor allem an den Politikerinnen lag. Talkshow und Quiz sollten beim nächsten Mal gestrafft werden. Es gab aber auch viele positive Stimmen zur Talkshow. Die Fans von Steffi List haben genervt.
  • Beim nächsten CSD müssen sich mehr Gruppen / Einzelpersonen an den Diensten auf der Forumparty und der Ostbahnhofparty beteiligen.

3. Perspektiven

Das Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld e.V. wird den Überschuss des CSD einerseits nutzen, um eine Selbstdarstellungsbroschüre und Briefpapier zu finanzieren und andererseits Projekte und Veranstaltungen schwul-lesbischer Gruppen zu fördern. Anträge können gestellt werden.
Die schwul-lesbischen Gruppen, die bislang noch nicht Mitglied im Netzwerk sind, werden gebeten, zu prüfen, ob sie nicht eintreten wollen.
Das erste Vorbereitungstreffen für den CSD 2009 findet am 8. Dez. um 20.00 h in der AIDS-Hilfe statt.

Peter Struck

Theater-Event | Shakespeare: Was ihr wollt

DO, 28. Aug., 22.30 h, 3sat

Übertragung der Premiere von Michael Thalheimers Inszenierung der Komödie „Was ihr wollt“ von William Shakespeare aus dem großen Zelt vor dem Deutschen Theater Berlin. Mit Alexander Khuon, Stefan Konarske, Ingo Hülsmann, Matthias Bundschuh, Michael Benthin, Bernd Stempel, Mirco Kreibich, Peter Pagel, Niklas Kohrt und Michael Schweighöfer als Narr.

KhuonKohrtKreibich
PagelSchweighöferStempel

„Es beginnt mit einem Schiffsunglück. Ein Mädchen wird an die Küste Illyriens gespült, ihren Zwillingsbruder hat sie in den Fluten verloren. Um unerkannt zu bleiben, verwandelt sich das Mädchen in einen Knaben: aus Viola wird Cesario. Und damit beginnt das Chaos in Shakespeares berühmtestem Verkleidungsspiel. Der Herzog liebt Olivia, Olivia liebt Cesario und Cesario verliebt sich in den Herzog. Die Figuren sind krank vor Liebe und stecken sich gegenseitig an. Sie machen Jagd aufeinander und kriegen sich nicht zu fassen. Illyrien ist bei Shakespeare ein Ort der Transformation, der Verunsicherung und Verblendung.

Zweideutigkeit wird zum Prinzip der Liebe. Wer doppelt sieht, sieht richtig. In einer Welt, die auf dem Kopf steht, kann nur ein Narr, der alles verdreht, die Wahrheit erkennen. Die Liebe ist wahnsinnig, maßlos und führt Shakespeares Inselbewohner an den Abgrund ihrer Identität. Michael Thalheimer widmet sich nach »Hamlet« (Thalia Theater Hamburg) einem zweiten Stück von Shakespeare.“ (DT)

Dass, wie zu Shakespeares Zeiten, alle Rollen von Männern dargestellt werden, also auch Männern, die Frauen spielen, die sich als Männer verkleiden und so fort, trägt zur Vieldeutigkeit und dem Spiel mit den Geschlechtern bei.

Filmtip(p) | XXY

XXYAlex lebt mit den Eltern in Uruguay. So wie der Name „Alex“ das Geschlecht einer Person nicht genauer bezeichnet, so lassen Alex‘ Eltern das biologische Geschlecht ihres Kindes offen: Alex ist intersexuell, ist Mann und Frau zugleich. Manchmal spricht Alex‘ Vater deshalb von seiner Tochter, manchmal von seinem Sohn. Fünfzehn Jahre lang haben Alex‘ Eltern sich der geschlechtlichen „Normalisierung“ in Form eines operativen Eingriffs widersetzt. Doch in zunehmendem Maße bedrückt Alex‘ Mutter die geschlechtliche Ambivalenz ihres Kindes und die gesellschaftliche Isolation, die daraus folgt. Bei einem befreundeten argentinischen Chirurgen, den sie mit Frau und Sohn in ihr Haus einlädt, sucht sie Rat. Während Alex‘ Mutter den Wunsch hegt, Alex zu einer Frau umoperieren zu lassen, sammeln Alex und Alvaro, der Sohn des Chirurgen, ihre ersten erotischen Erfahrungen miteinander. „Pubertät, das ist die Zeit der Geheimnisse und Ängste. Schwer für Mädchen auf der Schwelle zur Frau, kompliziert für Jungen, die Männer werden. Wie aber bewältigt jemand diese Zeit, der beides ist: Junge und Mädchen? Der preisgekrönte argentinische Film zeichnet das Porträt der 15-jährigen Alex (eine Entdeckung: Inés Efron), die mit ihren Eltern ans Meer zieht, wo Alex kein Gesprächsstoff ist und sie die Entscheidung – OP: ja oder nein? Frau oder Mann? – in Ruhe fällen kann. Was aber, wenn Alex einfach zu ihrer Intersexualität steht? Zärtlich, magisch und bildstark“ (Cinema). „Die Regisseurin hat ein außerordentliches Gespür für emotionale Zwischentöne, die Ambivalenzen von Zurückweisung und Begehren. Sie taucht die Szenerie an der uruguayischen Küste in ein seltsam blasses, dabei irisierendes Licht, kühl und klar wie Alex‘ linkische Schönheit – als reichten die gewohnten Sommerbilder und Lichtstimmungen für ihre Geschichte nicht aus. „XXY“ holte in Cannes im vergangenen Jahr den Kritikerpreis“ (Dorothee Hermann).

R: Lucía Puenzo.

D: Ricardo Darín, Inés Efron, Martín Piroyansky u.a. Argent./Frankr./Spanien 2007, 91 Min., ab 12.

Im Lichtwerk, Ravensberger Park,  noch 20. bis 23.07., jeweils 18 h

Gender Bender Fuck Party

Fri, 18.07.2008 um 23:00 Uhr

– wir queeren das AJZ in Bielefeld auf! Heute können Geschlechterrollen getrost zu hause bleiben, denn ohne Genderzwänge sind Parties einfach besser!Der Abend startet um 20:30 mit ein bisschen Genderbending: ALLE sind herzlich eingeladen sich beim Drag Workshop hübsch zu machen! Unter fachkundiger Anleitung.Wers verpasst: Die Fummelkiste und die Umkleidekabine bleiben den ganzen abend offen! Ab 22:oo spielen die Bands GOLDEN DELICIOUS (indie-pop) und BILLY RUBIN auf. Die Party startet nach dem Konzert mit einem SURPRISE und danach beweisen Ladyshake DJane KATHARINA [riotgrrrl/electroclash] (ab o1:oo) und das SONIC SUBVERSION TEAM [house/techno] (ab o3:oo), dass queere Parties sowohl mit, als auch ohne guitars gehen! HOMOPHOBES, RACISTS & SEXISTS FUCK OFF!!!

AJZ Bielefeld, Heeper Str. 132

Bus, Nachtbus: Carl-Severing-Schulen, Ostbahnhof

Programm CSD 2008 in Bielefeld

Heute schon geoutet? Lesben und Schwule zeigen Flagge

Freitag, 15. August 2008

19.00 h Gottesdienst zum CSD

Neustädter Marienkirche

Samstag, 16. August 2008

13.30 h Beginn der CSD-Parade an der Altstädter Nikolaikirche

15.00 h Beginn des CSD-Straßenfests auf dem Siegfriedplatz

Mit Info- Essens- und Getränkeständen, Wahrsagerin, Montagsmaler, Lustwiese, Performance, u.v.m.

Kulturprogramm

Moderation: Oliver Schulte

15.00 h Lesbenitas

15.15 h Begrüßung und Talk Show und Quiz mit PolitikerInnen

16.00 h Bühnenprogramm: Punk Soul Loving Bill

Herzenslust Auftritt

16.30 h Bühnenprogramm: Steffi List

17.00 h Bühnenprogramm: Sunday Chocolade Club

18.00 h Disco (Queers and Guitars)

21.00 h Ende des Straßenfests

21.00 h Standardtanz im Forum

22.30 h Disco im Forum

23.00 h Disco im Ostbahnhof

24.00 h – 04.00 h Shuttle zwischen Ostbahnhof und Forum

Veranstalterin: Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld e.V.

www.csd-bielefeld.de

Transgenialer CSD 2008 | Berlin

Hallo liebe Leute,

hiermit geben wir feierlich bekannt, dass der Transgeniale CSD am 28.06.2008 entgegen allen Gerüchten doch stattfinden wird.

Los geht es ab 14:00 Uhr am Hermannplatz unter dem Motto:

„Des Wahnsinns Fette Beute“

  • gegen Vertreibung
  • gegen Diskriminierung
  • gegen Kommerzscheiße

Thematisiert werden sollen unter anderem homophobe, transphobe und sexistische Übergriffe in Neukölln und Xberg einerseits, andererseits Gentrification im Neuköllner Reuterkiez.

Route: Hermannplatz, Sonnenallee, Hobrecht-, Weser-, Friedel-, Ohlauer-, Reichenbergerstr., Kotti, Adalbert-, O-strasse, Heinrichplatz…

Mit ganz lieben Grüßen

Euer TSCD Orga Team

Internationale SchwuleSommerfrische in Wannsee


30.08. bis 07.09.2008

– präsentiert von Euroferies –

Komm mit uns an den schönen Berliner Wannsee und genieße eine Woche Sommerfrische, internationale Begegnung und Spaß sowie Erholung und Kreativität unter schwulen Männern jeden Alters aus ganz Europa!

Wir schaffen einen Raum für allerlei Aktivitäten, Freude und Kennenlernen in einer schönen Umgebung – ländlich, romantisch, grün! Das alles nur 30 Min. vom Bahnhof Zoo entfernt innerhalb Berlins.

Die Unterkunft ist ein Haus für 25 – 40 Männer im Stil einer (sehr) kleinen Jugendherberge. Wir haben unseren eigenen Strandabschnitt, eigene Fahrräder, ein Volleyballfeld, etc… Obwohl eine Vielzahl von Sprachen gesprochen wird, ist die „Arbeitssprache“ Englisch.

Der Preis für Unterkunft und Verpflegung ist sozial gestaffelt und liegt zwischen 150 und 246 Euro für den genannten Zeitraum.

Für nähere Informationen besucht bitte die Seite

berlinfaeriecircle

(u.a. mit Infos dazu, wer die Euroferies eigentlich sind) oder schicke eine Email mit dem Betreff Sommerfrische an

howaberlin@hotmail.com

Wir freuen uns darauf, Dich am Wannsee kennen zu lernen.

Grüße von

Den Euroferies

Heute schon geoutet? CSD Bielefeld 2008

Der Bielefelder CSD startet unter dem Motto „Heute schon geoutet? Lesben und Schwule zeigen Flagge“ am Freitag, den 15. August mit einem Gottesdienst und wird am Samstag, den 16. August mit einer Parade durch die Innenstadt und einem Straßenfest auf dem Siegfriedplatz fortgesetzt. Er endet Samstagnacht mit einer Party im Forum und einer Party im Ostbahnhof. Veranstalterin des CSD ist das Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld e.V.

Immer mehr Lesben und Schwule outen sich in der Öffentlichkeit und tragen so dazu bei, dass Lesbischsein und Schwulsein zunehmend selbstverständlicher wird. Prominente wie beispielsweise Anne Will und Klaus Wowereit tun es, ein Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Bielefeld und der Bürgermeister einer bayrischen Kleinstadt tun es und viele Lesben und Schwule, die nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen tun es.

Die zunehmende Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen im alltäglichen Leben stößt aber nicht nur auf helle Begeisterung, sondern auch auf Ablehnung und Hass.

  • Schwule und Lesben sind zunehmend Zielscheibe von Hassmusik. Der deutsche Gangster-Rapper G-Hot fantasiert davon, mit Maschinengewehren beim CSD anzurücken.
  • „Schwule Sau “ ist immer noch das meistgebrauchte Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen.
  • Als Schwuler oder als Lesbe in der Öffentlichkeit sichtbar zu werden geht mit dem Risiko einher, Beleidigungen und Anfeindungen, sogar körperliche Übergriffe zu erleben.
  • Über die Hälfte aller Lesben und Schwulen halten – laut einer Studie zu Diskriminierung am Arbeitsplatz – ihre sexuelle Identität am Arbeitsplatz geheim.

Mit einer Mischung aus Kultur, Politik und Party werden auf dem Bielefelder CSD die errungenen Fortschritte der lesbischen und schwulen Emanzipation gefeiert und gleichzeitig wird gegen die immer noch herrschende Ausgrenzung und Feindseligkeit gegenüber Lesben und Schwulen protestiert.

Weil das Forum im letzten Jahr aus allen Nähten platzte und Gäste wegen Überfüllung oft lange draußen warten mussten, wird es in diesem Jahr 2 offizielle CSD-Partys geben – eine im Forum und eine im Ostbahnhof. Zwischen beiden Partys wird ein Shuttle eingerichtet.

Die Parade wird in diesem Jahr in der Altstadt an der Altstädter Nikolaikirche starten und somit eine etwas längere Strecke zurücklegen. Das Interesse am Bielefelder CSD wächst offensichtlich. Für die Parade haben sich mehr Wagen angemeldet und auch die Anzahl der Stände auf dem Straßenfest wächst. Dort sind beispielsweise in diesem Jahr erstmals die Blauen Bengels, der schwule Fanclub von Arminia Bielefeld und der Völklinger Kreis OWL präsent.

Schwule Filmtage 2008 – Feedback

Bis zum 14. Mai fanden die vom [SchwuR] in Kooperation mit dem Lichtwerk im Ravensberger Park veranstalteten [schwulen filmtage bielefeld] statt. Naheliegender Weise sind wir an einem Feedback interessiert. Wer mag kann, sich dazu auf unserem Weblog austoben.

Programm:

SATURNO CONTRO – Saturn opposite

Ferzan Ozpetek, Italien 2007, 110′, 35 mm, Original mit deutschen Untertiteln


THE HISTORY BOYS

Nicholas Hytner, Vereinigtes Königreich 2006, 109′ 35 mm, deutsch


KELLER – Out of Hand

Eva Urthaler, Italien/Deutschland/Österreich 2005, 92′, 35 mm, deutsch


JOHAN – Eine Liebe in Paris im Sommer 1975

Phillipe Vallois, Frankreich 1976, 81′, DVD, Original mit deutschen Untertiteln


ETERNAL SUMMER – Sheng xia guang nian

Leste Chen, Taiwan 2006, 95′, 35 mm, mandarin mit englischen Untertiteln


PAPER DOLLS

Tomer Heymann, Israel/Schweiz 2005, 89′, 35 mm, hebräisch mit englischen Untertiteln


THE DREAMERS

Bernardo Bertolucci, Frankreich/Vereinigtes Köngreich/Italien 2003, 115′, 35 mm, französisch mit deutschen Untertiteln


L’HOMME DE SA VIE – Der Mann meines Lebens

Zabou Breitman, Frankreich 2006, 114′, 35 mm, französisch mit englischen Untertiteln

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